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Kunst- und kulturgeschichtliche Vorträge

  • Vincent van Gogh - Das Drama seines „Lebens in Leidenschaft“
  • Hermann Hesse als Gärtner und Maler

Marokko

Vincent van Gogh - Das Drama seines „Lebens in Leidenschaft“

Kunstgeschichtlicher Bilder-Vortrag mit Live-Musik

Die Bilder von Vincent van Gogh, der vor über 125 Jahren seinem kurzen und tragischen „Leben in Leidenschaft“ ein Ende setzte, sind inzwischen weltweit bekannt und erzielen auf dem inter-nationalen Kunstmarkt astronomische Höchstpreise.

Vincent van Gogh gehört neben Paul Gauguin, Henri de Toulouse-Lautrec und Paul Cézanne zu den Wegbereitern der modernen Malerei. Von seinen in extrem kurzer Schaffenszeit entstandenen Bildern gingen wesentliche Impulse für die nachfolgenden Künstlergenerationen aus. So beeinflusste z. B. seine expressive und farbexplosive Malweise die deutschen Expressionisten der „Brücke“-Künstler-gemeinschaft zutiefst

An diesem Vortragsabend werden anhand von Bildern, Texten aus seinen Briefen sowie kunstgeschichtlichen Informationen und das dramatische Leben und viele bedeutende Werke dieses Wegbereiters der modernen Malerei vor dem Hintergrund der damaligen Zeitumstände dargestellt.

Behandelt werden seine „holländische Phase“, seine noch impressionistisch orientierten künstlerischen Aktivitäten in Paris, sein Aufenthalt in der Provence in Arles und in St. Rémy und seine letzten Monate in Auvers-sur-Oise.

Die Bilder von van Gogh werden durch Musikimprovisationen eindrucksvoll unter-malt.

Termin: Do., 08.02.2018 um 19.30 Uhr
Referent: Klaus Kirmis, Osnabrück
Eintritt 8,00 € / 4,00 € mit Kulturcard
Ort: Hofstelle Duling, Drosselweg 2, 49134 Wallenhorst
Anmeldung: LEB Wallenhorst, Tel. 05407-2091

 

Osnabrücker Architektur der Moderne

Hermann Hesse als Gärtner und Maler

Literarische Bilder-Streifzug: Freude am Garten und Magie der Farben zwischen Bodensee und Tessin

Dieser literarische Bilder-Vortrag stellt nicht das literarische Schaffen des meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellers des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt, sondern Hesses weniger bekannten Aktivitäten als Gärtner und Maler.

Der Dichter betätigte sich die meiste Zeit seines Lebens auch als passionierter Gärtner. Begonnen hat diese Leidenschaft in Gaienhofen am Bodensee, wo er Anfang des 20. Jahrhunderts mit seiner ersten Frau Mia den gemeinsamen „Traum vom Leben auf dem Lande“ verwirklichte. Auch später in Montagnola im Tessin war die Gartenarbeit für ihn eine lebens-notwendige erholsame Abwechslung von der Arbeit am

Schreibtisch, seine „Zuflucht aus der Welt des Papiers“.

Hesse war indes bereits 39 Jahre alt, als er nach dem 1. Weltkrieg zu malen begann.

Durch das Malen gelang es ihm, Schreibkrisen und Selbstzweifel zu überwinden und wieder Freude am Leben zu gewinnen. In seinen Bildern, Aquarellen und kolorierten Federzeichnungen erkennt man eine tiefe Sehnsucht nach Harmonie und Glück, aber auch Einsamkeit und Leid. Hesses farbenfrohe Bildwelt schlägt oftmals einen Bogen zu seinen Texten und vervollständigt sein Werk.

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Termin: Do, 15.03.2018, 19.30 Uhr
Referent: Klaus Kirmis
Eintritt 7,00 € / 3,50 € mit Kulturcard
Ort: Hofstelle Duling, Drosselweg 2, 49134 Wallenhorst
Info und Anmeldung:    LEB Osnabrück, Tel. 05407 - 20 91 oder osnabrueck@leb.de