Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und zugelassen nach AZAV

Seminare der LEB Osnabrück aus dem Fachbereich Gesundheit

Inhalte

  1. Deeskalationstraining
  2. Gesundheit und Soziales im Betrieb
  3. Alltagsbegleiter*innen in der Pflege
  4. Suchthilfe in der sozialen Arbeit

Deeskalation, Gewaltprävention, Selbstschutz

Deeskalationstraining für Lehrkräfte, Erzieher*innen, (Schul-) Sozialpädagog*innen und Mitarbeitende in der Jugendhilfe

Im beruflichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen können gewalttätige Eskalationen vorkommen. Diese können schnell zu einer Belastung des Gruppen- und Beziehungsklimas führen. Um diese Situationen zu beeinflussen, benötigen pädagogische Mitarbeiter*innen Sicherheit in ihrem Handeln.

In diesem Seminar lernen Sie durch praktische Übungen unterschiedliche Methoden für einen deeskalierenden handlungssicheren Umgang. Theoretisches Wissen vermittelt Strategien der Gewaltprävention und Techniken der physischen Intervention. Sie erhalten Hilfen, sich selber zu schützen. Dabei erhöht eine frühzeitige präventive Auseinandersetzung mit Gewalt die Chance, ein situationsangemesseneres Verhalten zu fördern.

Inhalte:

Das Seminar ist als handlungsorientiertes Training konzipiert, bei dem Handlungs- und Theoriesequenzen mit reflektierenden Abschnitten kombiniert werden.

  • - Definition der Begriffe Gewalt und Eskalation
  • - Wahrnehmung eigener und fremder Gewalt
  • - Formen von Gewalt und Eskalation erkennen
  • - Handlungsstrategien entwickeln und erproben
  • - Prävention und vorbeugende Maßnahmen
  • - Die Wirkung der Kommunikation inkl. Körpersprache, im Deeskalationsprozess

Alle Inhalte werden spielerisch, interaktiv oder als Rollenspiel simuliert, so dass individuelle Verhaltens- und Handlungsalternativen in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen erlernt werden.

Bitte lockere und bequeme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen.

Termin: Mi, 19.09.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
  Mi, 24.10.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
Referenten: Ingrid Hermes
Kursgebühr: 240,- €                                  max. 14 Teilnehmer
Veranstaltungsort: LEB Osnabrück, Drosselweg 2, 49134 Wallenhorst
Info und Anmeldung: LEB Fachbereich Gesundheit un Selbsthilfe, Tel. 05407 – 20 92 oder heike.lindenborn@leb.de

 

Gesundheit und Soziales im Betrieb

Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beschäftigen sich immer häufiger mit dem Thema betriebliches Gesundheitsmanagement. Umgang mit physischen und psychischen Belastungen, demografischer Wandel oder berufliches Eingliederungsmanagement gehören zum Alltag vieler Betriebe.

Die LEB bietet mit der „Qualifizierung für Gesundheit und Soziales im Betrieb“ KMU, insbesondere im ländlichen Raum, professionelle Möglichkeiten und Wege an, wie sie die Arbeits- und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden sozial und gesundheitlich stärken und optimieren kann.

Inhalte des Angebotes werden sein:

1. Modul: Soziales:

  • der Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden von der Ausbildung bis zur Rente
  • Umgang mit physischen und psychischen Belastungen: Kranken- und Fehltage, Sucht, Pflege und Betreuung der eigenen Kinder und Eltern
  • der demografische Wandel: Herausforderung und Chance
  • Wertewandel und Generationenkonflikte in Unternehmen
  • Physische und psychische Gefährdungsbeurteilung
  • Gesundheitsprävention
  • Arbeitsrechte
  • BEM - Betriebliches Eingliederungsmanagement  

Die Qualifizierung richtet sich an interessierte Mitarbeitende aus Unternehmen. Nach erfolgreicher Teilnahme besetzen die Teilnehmenden eine entscheidende Funktion. Sie sind Schnittstelle zwischen Leitung und Arbeitnehmer*in und können zur Problemlösung sowie zur Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements aktiv beitragen.

Die gesamte Weiterbildung umfasst 3 Module. Bei Interesse an einem LEB Zertifikat bieten wir zusätzlich als 4. Modul zwei Supervisionstage mit Abschluss einer betreuten Praxisarbeit an.

1. Modul: Soziales

  • Erhalt von Arbeits- und Leistungsfähigkeit
  • Pflege und Betreuung von Kindern und Eltern
  • Konstruktive Konfliktlösung
  • „Personalkultur“ im Betrieb
  • Arbeitsmotivation
  • ABC der Teamentwicklung
  • Integration

2. Modul: Gesundheit

  • Physische und psychische Gefährdungsbeurteilung
  • Selbstwahrnehmung
  • Gesundheitsprävention
  • Sucht
  • Kranken- und Fehltage
  • BEM als Instrument des Gesundheitsmanagements

3. Modul: Rechte, Netzwerkarbeit und Gesprächsführung

  • Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers
  • Rechte und Pflichten des Arbeitgebers
  • Unterstützung durch Beratungsstellen
  • Methoden der Gesprächsführung
  • Präsentation der Praxisübung

4. Präsentation der Praxisübung

Termin: Modul I: Do, 20.-Sa, 22.09.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
  Modul II: Do, 18.-Sa, 20.10.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
  Modul III: Do, 22.-Sa, 24.11.2018, 10:00 - 16:00 Uhr
Referenten: Mike Meißner
Kursgebühr: 1250,- €
Veranstaltungsort: LEB Osnabrück, Drosselweg 2, 49134 Wallenhorst
Info und Anmeldung: LEB Fachbereich Gesundheit un Selbsthilfe, Tel. 05407 – 20 92 oder heike.lindenborn@leb.de

 

Alltagsbegleiter*innen in der Pflege

Fortbildung für Betreuungskräfte, Seniorenbegleiter und Hauswirtschaftliche Hilfen (§45a SGB XI)

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird sich auch in Zukunft weiter erhöhen. Die Pflege und Betreuung dieser Menschen braucht Kraft und Zeit. Besonders im ländlichen Raum müssen lange Wege bewältigt und mancherorts fehlende Angebote ausgeglichen werden. Durch gut funktionierende nachbarschaftliche Unterstützung und große Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wird viel bewegt.

Doch um fehlende Angebote auszugleichen, müssen neue geschaffen werden Die Alltagshelfer nach § 45 a SGB XI sind in vielen Fällen Ansprechpartner für Pflegebedürftige. Sie schaffen Angebote zur Unterstützung im Alltag, wie z.B. Betreuungsangebote in Kleingruppen oder in der Einzelbetreuung, Angebote zur Pflegebegleitung oder zur Entlastung von Angehörigen im häuslichen Umfeld sowie Serviceangebote haushaltsnaher Dienstleistungen.

Inhalte:

Umgang mit pflegebedürftigen und demenzerkrankten Menschen

      • Krankheitsbilder
      • Situation Pflege und pflegender Angehörige
      • Kriterien eingeschränkter Alltagskompetenz
      • Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
      • Methoden für die Betreuung von Pflegebedürftigen
      • Verhalten in Krisen- und Notfallsituationen
      • Erstkontakt, Rolle und Aufgabenprofil der Helfer*innen
      • Inhalte und Grenzen der Begleitung
      • Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von Pflegebedürftigen

Kommunikation und Gesprächsführung – soziales Miteinander

  • Verbale und nonverbale Kommunikation
  • Bewusstes Beobachten und Zuhören
  • Türöffner und deren Wirkung
  • Umgang mit Kritik und schwierigen Situationen
  • Selbstvertrauen stärken

 

  • Beratungsangebote der Pflegekassen, Pflegestützpunkte etc.
  • Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung
  • Vorsorgevollmacht & Co., rechtliche Betreuung
  • Form der Durchführung
Termin:

Der Unterricht findet einmal wöchentlich dienstags (18:30-22:00 Uhr) sowie an einem Wochenende statt, insgesamt 30 Zeitstunden.

Di, 23.10.2018; 30.10.2018; 06.11.2018; 13.11.2018; 27.11.2018; und Sa, 16.11. - So, 18.11.2018

Referenten: Heike Lindenborn und Anke Holtkamp mt Referententeam
Kursgebühr: 340,- €
Veranstaltungsort: LEB Osnabrück, Drosselweg 2, 49134 Wallenhorst
Info und Anmeldung: LEB Fachbereich Gesundheit un Selbsthilfe, Tel. 05407 – 20 92 oder heike.lindenborn@leb.de

 

Suchthilfe in der sozialen Arbeit

Dort, wo Familiensysteme in Krisen geraten, spielt das Thema Sucht eine wichtige Rolle.

Umgang mit suchterkrankten Jugendlichen und Eltern, Erkennen von Suchterkrankungen oder Suchtprävention gehören zum Alltag vieler Mitarbeitenden in der Jugendhilfe.

Unterschiedlichste Anforderungen, u.a. Information, Beratung und Begleitung bei Suchterkrankungen, Angehörigenhilfe, Suchtprävention sowie organisatorische Aufgaben, sind zu bewältigen.

Die Fortbildung richtet sich an interessierte pädagogische Mitarbeiter*innen aus der Jugendhilfe.

Sie beschäftigt sich mit den Schwerpunkten der Suchtkrankenhilfe in der konkreten praktischen sozialpädagogischen Arbeit. Die Teilnehmenden erhalten wichtige Informationen über Suchtmittel und die entsprechenden Hilfen sowie Handlungssicherheit in den Grundlagen der Gesprächsführung.

Inhalte:

Modul I: Standards der Suchthilfe

  • Alkohol und Rauschmittel (Drogen) sowie nicht stoffgebundene Süchte
  • Suchtvorbeugende Ansätze
  • Gesundheitsrisiken
  • Kinder und Jugendliche: Betroffene und Angehörige
  • Sucht in Familien
  • Intervention bei Auffälligkeiten
  • Aufbau und Organisation der Suchtgefährdetenhilfe
  • Rollenklärung und Aufgabenspektrum der Fachkraft

Modul II: Beratungskompetenz und Arbeitsmethoden

  • Kompetenzen der Gesprächsführung
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung
  • Die vier Ebenen der Kommunikation
  • Verbale und nonverbale Kommunikation
  • Offene Fragen und aktives Zuhören
  • Umgang mit dem Widerstand der Betroffenen
  • Information, Beratung und Begleitung von Angehörigen
  • Gestaltung von Erstgesprächen
Termine: Modul I: Fr, 15.02.2019 - So, 17.02.2019, 10:00 - 16:00 Uhr
  Modul II: Fr, 29.03.2018 - So, 31.03.2019, 10:00 - 16:00 Uhr
Referenten: Dr. Burkhardt Kastenbutt und Angelika Kaufmann
Kursgebühr: 415,- €
Veranstaltungsort: LEB Osnabrück, Drosselweg 2, 49134 Wallenhorst
Info und Anmeldung: LEB Fachbereich Gesundheit un Selbsthilfe, Tel. 05407 – 20 92 oder heike.lindenborn@leb.de